Simplifier auf der UI5con 2026: Wenn KI das Testen übernimmt
Am 14. Juli 2026 war Simplifier wieder live dabei — diesmal mit einem Vortrag, der zeigt, wie weit die Verbindung von Low-Code, SAP Fiori und Künstlicher Intelligenz bereits trägt.
Die UI5con ist die Community-Konferenz der SAPUI5- und OpenUI5-Entwicklerwelt. Einmal im Jahr kommen in St. Leon-Rot bei SAP hunderte Entwicklerinnen und Entwickler zusammen, um die neuesten Entwicklungen rund um UI5 zu diskutieren, voneinander zu lernen und gemeinsam an der Zukunft der Plattform zu arbeiten. Kostenfrei, community-getrieben, mit einem Livestream für alle, die nicht vor Ort sein können, und mit einem Programm, das den Puls der SAP-Entwicklungswelt widerspiegelt.
In diesem Jahr war Simplifier nicht nur als Zuschauer dabei. Christopher Bouveret, CIO und Co-Founder von Simplifier, sowie Andreas Dallner, Head of Product Management, waren live vor Ort zum Networking – und mit ihnen eine Kollegin, die auf der Bühne einen zukunftsweisenden Akzent setzte.
Der Vortrag: KI trifft Testautomatisierung
Jennifer Häfner, Developer bei Simplifier, präsentierte bei der diesjährigen UI5con ein Thema, das genau dort ansetzt, wo viele Entwicklungsteams täglich kämpfen: beim Testen von SAP Fiori- und UI5-Anwendungen.
„From Clicks to OPA5 Tests: AI-Powered Test Generation for Fiori Apps“
Wer schon einmal OPA5-Tests geschrieben hat, kennt die Herausforderung. OPA5 (One Page Acceptance) ist das Standard-Framework für funktionale Tests in SAPUI5-Apps. Leistungsstark, strukturiert, zuverlässig. Aber: Die Tests müssen manuell geschrieben werden. Das bedeutet präzise Selektor-Logik, saubere Given-When-Then-Strukturen, und die ständige Pflege, wenn sich die UI verändert. Gerade bei zukünftigen UI5-Upgrades können Selektoren brechen und dann beginnt die Arbeit von vorn.
Jennifer Häfner stellte in ihrem Vortrag einen Ansatz vor, der diesen Aufwand radikal reduziert: KI-gestützte Testgenerierung direkt aus Benutzerinteraktionen.
Vom Klick zum Test
Die Idee ist so elegant wie wirkungsvoll. Statt Tests manuell zu schreiben, zeichnet der UI5 Test Recorder zunächst die tatsächlichen Interaktionen eines Nutzers in der App auf – Klicks, Eingaben, Navigationen. Dieses Rohsignal wird anschließend von einer KI-Komponente verarbeitet: Generative AI von Simplifier bereinigt die aufgezeichneten Interaktionen und generiert daraus vollautomatisch saubere, standardisierte OPA5-Testcode im Given-When-Then-Muster.
Das Ergebnis: Testcode, der sofort verwendbar ist, ohne dass ein Entwickler jede Zeile selbst schreiben muss.
Konkret bedeutet das für Teams:
- Deutlich weniger manueller Entwicklungsaufwand beim Erstellen von Integrationstests
- Konsistenter, lesbarer Testcode durch KI-gestützte Standardisierung
- Höhere Testabdeckung ohne proportional steigenden Zeitaufwand
- Robustere Tests, weil der Ansatz strukturell auf zukünftige UI5-Upgrades ausgelegt ist
Warum das für Simplifier-Kunden relevant ist
Simplifier hat sich untern anderem auch einen Namen gemacht als Low-Code-Plattform für Fiori-Apps – eine höchst wirtschaftliche Lösung, mit der Unternehmen eigene SAP-Anwendungen schneller und mit weniger klassischem Entwicklungsaufwand bauen können. Der Ansatz, den Jennifer Häfner auf der UI5con vorgestellt hat, fügt dieser Plattformlogik eine neue Dimension hinzu: KI übernimmt nicht nur die Erstellung von Apps, sondern auch deren Qualitätssicherung – eines der wichtigen Fokusthemen der Agentic AI Automatisierungsplattform Simplifier.
Wer mit Simplifier Fiori-Apps entwickelt, profitiert damit doppelt: schnellere Entwicklung und schnellere, verlässlichere Testprozesse – und zwar ohne, dass dafür tiefes OPA5-Expertenwissen in jedem Team vorhanden sein muss. Das ist aber kein theoretisches Versprechen, sondern ein reales Werkzeug, das Jennifer Häfner auf einer der renommiertesten UI5-Bühnen vorgestellt hat – vor einem Publikum aus erfahrenen SAP-Entwicklerinnen und -Entwicklern, die die Anforderungen aus der täglichen Praxis kennen. Dass Simplifier mit Christopher Bouveret und Andreas Dallner gleich auf Führungsebene vertreten war, ist kein Zufall. Die UI5con ist kein Marketing-Event, sondern ein Treffpunkt der Developer-Community, an dem Unternehmen zeigen, wie ernst sie die technische Substanz ihrer digitalen Lösungen nehmen. Hier zählen keine Powerpoint-Folien, sondern Argumente. Für Jennifer Häfner war es jedenfalls ein besonderer Moment. Und für Simplifier war es ein weiterer Beleg dafür, dass Innovation nicht nur in Produktbroschüren stattfindet, sondern auf Bühnen, in Code und in echten Gesprächen mit der Community.


