Digitalisierung im Bereich der Streckfolientechnologie

1. Ausgangssituation

„Stretching the limits“ ist das Motto von Brückner Maschinenbau. Der 1960 gegründete Weltmarktführer auf dem Gebiet der Streckfolientechnologie, der zur Brückner Group gehört, bietet seinen Kunden heute ein beachtliches Portfolio: Von der Planung über den Bau und die Inbetriebnahme kompletter Produktionsanlagen und schlüsselfertiger Fabriken sowie sämtliche verfahrens- und maschinentechnischen Entwicklungen zur Folienherstellung.

Im firmeneigenen Technologiezentrum in Siegsdorf werden bedeutende Themen wie E-Mobilität, intelligente Verpackungen oder Nachhaltigkeit in der Folienherstellung bearbeitet Brückner Maschinenbau war auf der Suche nach einer Lösung, um die internen Applikationsentwicklungs- und Digitalisierungsprozesse voranzutreiben und die eigenen Prozesse zu optimieren – und wurde fündig bei Simplifier.

Brückner Maschinenbau

  • Branche: Maschinenbau

  • Hauptstandort: Siegsdorf

  • Mitarbeiter: ca. 2.400

„Unsere Anforderungen für die Umsetzung von SAP-integrierten Apps wurden auf Basis unterschiedlicher Lösungen geprüft. Simplifier hat uns schnell überzeugt, da es damit möglich war, die Anbindung an das vorhandene SAP-Modul und die darin integrierte Anwendung innerhalb eines Tages umzusetzen und zeitnah live zu stellen. Somit konnten wir in kurzer Zeit direkt einen Value erzeugen.“ 

Heinz Plank, IT-Fachverantwortlicher SAP-PLM/ECTR SAP-Entwicklung und Organisation, Brückner Maschinenbau

2. Herausforderung

Im Rahmen von SAP Leonardo plante Brückner Maschinenbau im Jahr 2019 ein SAP-Cloud-Projekt. Dabei stand anfangs die Umsetzung mit der HANA-Cloud im Vordergrund, da das Unternehmen bereits seit 20 Jahren mit SAP-Systemen arbeitet und weiterhin Cloud-Services innerhalb des SAP-Portfolios nutzen wollte.

Da bei Brückner jeder Artikel im Wareneingang technisch geprüft und fotografisch dokumentiert wird, war der erste Business Case eine Fotodokumentation. Die Bilder dienen zur Produktpräsentation im Brückner One, der Customer Service-Plattform für Kunden der Brückner-Gesellschaften. Eine hierfür bereits von einem externen Dienstleister entwickelte Applikation konnte die Ansprüche jedoch nicht erfüllen.

Brückner erstellte für ein Auswahlverfahren einen exemplarischen Prozessablauf, dessen Bearbeitung die Basis für die Zusammenarbeit darstellte.

3. Lösung

Mit Simplifier war es möglich, erste Anforderungen bereits in einem eintägigen Hackathon umzusetzen. Das gestellte Szenario wurde von zwei Teams bearbeitet. Hierbei kümmerte sich das Team Brückner um das Thema SAP, das Experten-Team von Simplifier erstellte die Oberfläche der Applikation. Direkt nach dem Hackathon machten sich die zuständigen Brückner-Entwickler an die Arbeit und erweiterten die Lösung, um die Applikation noch mehr auf die eigenen Bedürfnisse hin zu optimieren. Es wurde die entsprechende Infrastruktur angelegt sowie die Systeme für einen Dauerbetrieb angebunden – damit konnte die erste App innerhalb kürzester Zeit produktiv in den Einsatz gehen.

Die für die erste Anwendung erstellte SAP Schnittstelle zum bestehenden ERP System wurde einmalig aufgesetzt und kann aufgrund der Architektur von Simplifier immer wieder für andere folgende Apps verwendet werden, die auf dieselbe Weise, auf Daten im selben System zugreifen müssen. Die Zeitersparnis bei der Initialerstellung dieses Konnektors betrug mit Simplifier bereits 90 Prozent im Vergleich zu der bisherigen Entwicklung. Das bedeutet allein ein Zeitersparnis von knapp 2 1/4 Tagen.

Da Neu- oder Weiterentwicklungen von Schnittstellen meist individuell ausgeprägt sind, muss die Integration einer Folgeanwendung auf traditionelle Weise immer wieder neu erstellt werden. Basierend auf der durch Simplifier gebotenen Wiederverwendbarkeit, profitiert Brückner von Einsparungen von bis zu 75 Prozent der Entwicklungszeit – oder konkret 1,5 Arbeitstagen. Bei der Anbindung von 10 Applikationen mit der gleichen Schnittstelle sind 15 eingesparte Entwicklertage das Resultat.

4. Ergebnisse

Doch auch über den ersten Use Case hinaus profitiert Brückner von out-of-the-box Elementen, durch die neue Applikationen nicht nur einfach, sondern auch schnell erstellt werden können. Hinzu schätzt Brückner die Benutzeroberfläche:

„Die Oberfläche ist intuitiv und entwicklerfreundlich gestaltet. Logiken können somit schnell und übersichtlich erstellt werden. Projekte können in einer wesentlich kürzeren Zeit umgesetzt werden.“

Heinz Plank, IT-Fachverantwortliche SAP-PLM/ ECTR SAP-Entwicklung, Brückner Maschinenbau

Insgesamt zahlen beide Komponenten auf die Produktivität ein, da repetitive Aufgaben minimiert werden. Das Entwickler-Team kann sich somit auf die komplexen Aspekte der App konzentrieren. Gleichzeitig können Needs der Fachabteilungen unkompliziert und zeitnah realisiert werden. Das Ergebnis ist ein deutlich höherer Digitalisierungsgrad des Unternehmens. Insgesamt konnte Brückner durch den Einsatz von Simplifier eine Vielzahl an Tabellendokumenten und analogen Formularen ablösen und somit die Prozesszeiten im Unternehmen um knapp 20 Prozent beschleunigen.

5. Ausblick

Brückner mochte die interne Digitalisierung auch in Zukunft mit Simplifier vorantreiben. Für die nächsten beiden Jahre ist die Umsetzung von je fünf neuen Applikationen geplant.

Eine der Apps, die in diesem Jahr noch live gehen soll, ist eine „Taxi“-App (BUBER-App). Mit dieser sollen u.a. die Fahrten mit dem Taxi-Service, der exklusiv für Brückner fährt, sowie die Abwicklung der Fahrtkosten koordiniert werden. Hierfür befindet man sich derzeit in Absprache mit den betroffenen Fachabteilungen.

Zudem soll ein Lieferplan-Forecast in die Tat umgesetzt werden. Mit diesem wird der Verpacker per App am Hamburger Hafen darüber in Kenntnis gesetzt, was Brückner liefern wird. Eine Tracking-Funktion soll im Rahmen dessen ebenfalls zur Anwendung kommen.

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