Nachhaltige Applikationsentwicklung mit starkem SAP-Fokus

Mit Simplifier steigert ein bekannter deutscher Technologiekonzern die Effizienz bei der App-Erstellung werksübergreifend. Die standardisierte Technologiebasis gewährleistet dabei 100% IT-Governance und ermöglicht es dem Unternehmen, flexibel auf interne und externe Entwickler-Ressourcen zuzugreifen. 

1. Ausgangssituation und Herausforderung

Vernetzung und Digitalisierung werden bei dem internationalen Mischkonzern großgeschrieben. Entsprechend widmet sich ein Geschäftsbereich gänzlich der Weiterentwicklung der weltweiten Infrastruktur cloud-basierte digitale Produkte, Dienstleistungen, Komponenten und Systeme. Das umfangreiche Portfolio umfasst dabei die Bereiche Netzsteuerung und -automatisierung, Nieder- und Mittelspannungsverteilung, Schalt- und Regeltechnik sowie Gebäudeautomation, Brandschutz und Sicherheit, HLK-Steuerungen und Energielösungen. 

Die Umsetzung dieser Vision sowie Implementierung der Digitalisierungsstrategie ergab einen massiven Bedarf an Applikationen: 45 Applikationen wurden in über 30 Werken benötigt. Der immense Bedarf, volle Backlogs und Zeitdruck machten die Erstellung der Anwendung auf klassische Weise unmöglich. Gleichzeitig musste Ordnung geschaffen werden: Die bisherige autonome Anwendungserstellung der unterschiedlichen Standorte führte zu einer Vielzahl an Redundanzen, Überlappungen, Doppelarbeit und komplett fehlender Transparenz. Der Verwaltungsaufwand war aufgrund der stark fragmentierten Systemlandschaft enorm, die Kosten immens und ein Überblick darüber, wer welche Applikationen baut, welche Daten auf welchem System liegen und welche Schatten-IT-Anwendungen es gibt, unmöglich. 

Um die internen Prozesse effizienter zu gestalten und Synergien werksübergreifend zu nutzen, sollte eine standardisierte Entwicklungsumgebung eingeführt werden. Für den Auswahlprozess einer Plattform definierte das Unternehmen folgende Anforderungen: 

  • einfache und effiziente SAP-Anbindung 
  • Unterstützung verschiedenster mobiler und nicht mobiler Endgeräte 
  • Kollaborativer Ansatz bei der App-Entwicklung 
  • Möglichst geringe Betriebs- und Roll-out-Kosten 
  • Nachhaltige Applikationserstellung 
  • Und besonders wichtig: Volle Berücksichtigung der IT-Governance  
  • Branche: Elektro- und Energietechnikhersteller

  • Hauptstandort: Erlangen

  • Mitarbeiter: > 10.000

2. Lösung

Nach eingehender Prüfung der verschiedenen Optionen, fiel die Wahl auf die Low-Code-Plattform von Simplifier. Das Unternehmen konnte basierend auf der Plattform eine einheitliche Technologiebasis in der betroffenen Sparte etablieren. Hierbei spielte auch die Wiederverwendbarkeit verschiedener Elemente, wie beispielsweise in anderen Applikationen bereits verwendete Konnektoren oder auch App-Templates, sowie ebenfalls die Nutzung des gesamten Application Lifecycles innerhalb der Plattform eine wichtige Rolle. Durch die Ablösung der verschiedenen und komplexen Toolchains konnte ein einheitlicher Prozess etabliert werden, der durch die Verwendung bereits bestehender Elemente nochmals deutlich nachhaltiger und effizienter ist. Kurz gesagt gewährleistet Simplifier, dass alle Anwendungen auf einer Plattform laufen, jederzeit adaptierbar sind und dabei keine Kompromisse in Bezug auf die IT-Governance eingegangen werden müssen – egal ob ein Mitarbeiter oder der Dienstleister eine Anwendung erstellt. 

Mit Simplifier konnte das Unternehmen eine einheitliche Technologiebasis schaffen, um interne und externe Ressourcen flexibel einzusetzen – bei 100% IT-Governance.

Darüber hinaus unterstützt die Low-Code-Plattform nicht nur unterschiedliche Geräte (out-of-the-box), sondern verzichtet auch auf einen Kompilierungsprozess. Auf diese Weise wird das Deployment enorm beschleunigt. Dank der Nutzung aller Apps über den Simplifier Mobile Client lassen sich eine Vielzahl an Applikationen über eine App-Oberfläche starten und nutzen (sog. App-in-App-Konzept). So muss nicht jede veröffentlichte Anwendung gesondert über die App-Stores freigegeben werden. Diese Funktionen führen insbesondere bei der hohen Anzahl der benötigten Anwendungen zu enormen Zeit- und damit Kosteneinsparungen und verkürzten den Time-to-Market signifikant. Dank des kollaborativen Ansatzes von Simplifier ist es außerdem möglich, dass Mitarbeiter aus den Fachbereichen und der IT-Abteilung gleichzeitig an derselben App arbeiten. 

 Zusätzlich überzeugte ebenfalls der starke SAP-Fokus der Plattform: Simplifier bietet einen eigenen SAP-Namensraum für Schnittstellen an, der die ganze Palette der SAP-Transaktionen im SAP ECC-Kern unterstützt. Die große Auswahl an standardisierten und konfigurierbaren Schnittstellen erlaubt eine schnelle und unkomplizierte Anbindung der SAP- und Non-SAP-Systeme des Unternehmens. SAP nahe Funktionen wie die Nutzer-Authentifizierung über das SAP SSO steigern außerdem die Usability im Alltag und sorgen für eine hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitern.  

3. Ergebnisse

Aufgrund der hohen Dringlichkeit wurden die ersten benötigten Apps von einem Simplifier Implementierungspartner erstellt. Trotz der Beauftragung externer Dienstleister behielt das Unternehmen mit Simplifier stets den Überblick: Die grafische Konfiguration gewährleistet jederzeit die Nachvollziehbarkeit des Entstehungsprozesses der Applikationen. Im nächsten Schritt wurde das Thema Citizen Development forciert, um die entstandenen Apps in-house zu optimieren und weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit dem Unternehmen baute Simplifier dafür ein individuell auf dessen Bedürfnisse zugeschnittenes Trainingskonzept auf. Dabei wurden sowohl die App-Builder als auch die Anforderungsmanager umfassend geschult und zur Applikationserstellung befähigt. So ist das Unternehmen nicht länger abhängig von der Verfügbarkeit externer Dienstleister, kann sie jedoch flexibel in Kombination mit internen Ressourcen einsetzen. Die IT-Abteilung kann den Fachbereichen und Dienstleistern notwendige Rollen und Rechte für die Applikationserstellung zuweisen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die entwickelten Apps der übergeordneten IT-Governance entsprechen und keine unkontrollierte Schatten-IT entsteht. Nach erfolgreicher Etablierung des Citizen Developments sind inzwischen über 40 Mitarbeiter aus den Fachabteilungen in den Entwicklungsprozess eingebunden. Der Ansatz ist insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels wertvoll: Denn er beschleunigt nicht nur die Anwendungserstellung signifikant und entlastet den Backlog, sondern sorgt gleichzeitig dafür, dass sich IT-Experten Feinheiten widmen können, während Citizen Developer das Fundament legen.  

Auf diese Weise konnte das Unternehmen mit Simplifier trotz begrenzter personeller Ressourcen bereits im ersten Jahr zehn Apps live setzen. Der ROI konnte dabei bereits durch die Erstellung und Inbetriebnahme einer App erreicht werden und lag somit unter einem Jahr. Hierbei spielten nicht nur die deutlich gesenkten Entwicklungskosten eine Rolle: In Kombination mit dem schnelleren Roll-out, konnten die Vorteile der erstellten Applikation bereits nach kurzer Zeit ihre Wirkung entfalten. Das Unternehmen konnte im entsprechenden Prozess die Effizienz signifikant steigern sowie Prozesskosten und Ausgaben für Fehlerbehebungen reduzieren. 

Mit Hilfe der standardisierten Plattform kann das Unternehmen nun schneller auf neue Bedürfnisse und Anforderungen reagieren. Der Time-to-Market neuer Apps und Updates ist durch die Low-Code-Plattform auf 50 Prozent im Vergleich zur Individualerstellung reduziert worden. Gleichzeitig hat einheitliche Technologiebasis das werksübergreifende Problem der ineffizienten Doppelarbeit und unkontrollierten Schatten-IT nahezu gänzlich gelöst.  

 

4. Ausblick

Mittlerweile hat das Unternehmen innerhalb des Geschäftsbereichs mit Simplifier bereits über 30 Apps umgesetzt, die von mehr als 4.000 Mitarbeitern genutzt werden. Weitere Anwendungsfälle stehen bereits in den Startlöchern. Durch den hohen Konfigurationsgrad in der Erstellung von User Interface, Prozessen und bei der Datenanbindung konnten Anwendungs-Erstellungsprozess beschleunigt und der ROI reduziert werden.  

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