Multi-Experience ist ein mächtiger Begriff, vor allem im Kontext mit den Möglichkeiten, die sich beim Einsatz einer Low-Code-Plattform ergeben. Sie möchten wissen, welche das sind und wann Low-Code-Plattformen zu Multi-Experience-Development-Plattformen werden?

In diesem Blogbeitrag erläutern wir Ihnen, worum es bei Multi-Experience im Kontext zu Low-Code geht, welche Plattform die richtige ist bzw. welche Merkmale diese mitbringen muss und welche Vorteile Ihnen und Ihrem Unternehmen eine MXDP (Multiexperience-Development-Platform) bietet.

(Lesezeit: Ca. 3 Min.)

Durch die zunehmende Nutzung unterschiedlichster Endgeräte in digital abgebildeten Prozessen, kommen neben Smartphones und Tablets auch mehr und mehr  Wearables (wie Smartwatches, Fitness-Tracker und Co.) zum Einsatz – auch innerhalb von Unternehmen. Einhergehend damit steigt auch die Nutzung unterschiedlicher Technologien wie  sprachgesteuerte Assistenten, Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR). Folglich gibt es immer mehr  Berührungspunkte entlang der Digital Journey. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen diese Touchpoints bei der Applikationsentwicklung berücksichtigen, um Kunden und Mitarbeitern die Interaktion über diese neuen Schnittstellen zu ermöglichen. Stichwort: Multi-Experience-Apps.

Inzwischen setzen Unternehmen bei der Anwendungserstellung aus vielerlei Gründen auf Low-Code-Plattformen. Wie die Marktforscher von Gartner prognostizieren, sollen bis 2024 mehr als 65 Prozent aller Unternehmensanwendungen über Low- und No-Code-Tools umgesetzt werden. Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter auf dem Markt, doch nicht jede Plattform eignet sich für Multi-Experience-Apps.

Welche Low-Code-Plattform ist die Richtige?

Die große Auswahl scheint verlockend. Nichtsdestotrotz sollten Unternehmen ausführlich evaluieren, welche Plattform für ihren jeweiligen Einsatzzweck passend ist. Denn nicht alles, was als Low-Code bezeichnet wird, bietet die umfassenden Möglichkeiten einer Plattform. Grundsätzlich kombinieren Low-Code-Plattformen die folgenden vier Bausteine in einer perfekt integrierten “Software as a Service”: 

  • Drag & Drop Entwicklung von Oberflächen, 
  • grafische Modellierung von (Business-) Logiken, 
  • Anwendungsgenerierung und One-Klick-Deployment sowie 
  • Standardisierung, Wiederverwendung & Integration 

Viele Teilaspekte von Low-Code finden sich jedoch auch in Tools wie Business Process Management (BPM), Robotic Process Automation (RPA) oder Webanwendungen. Bei diesen Low-Code-Paradigma wird die Technologie jedoch nicht entlang des gesamten Application Lifecycle eingesetzt. Dadurch können diese Varianten zwar bestimmten Anforderungen und Einsatzzwecken gerecht werden, was ihnen jedoch fehlt, sind Flexibilität und Multi-Experience. 

Die Lösung: Multi-Experience-Development-Plattformen (MXDP)

Hier kommen Multi-Experience-Development-Plattformen (MXDP), wie Simplifier, ins Spiel. Ganz nach dem Motto “Multi-User, Multi-Integration, Multi-Device und Multi-Interaktion” bieten diese effizienten Entwicklungstools die umfassenden Möglichkeiten einer Plattform und damit die gewünschte Flexibilität und Multi-Experience, die für die Anwendungsentwicklung zunehmend wichtiger wird. 

  • Multi-User: Durch die einfache Einbindung von No- und Low-Codern in den Prozess der Applikationserstellung erweitert sich der Entwicklerkreis und Anforderungen können so auch schneller in den Fachbereichen selbst umgesetzt werden. Aber auch Professionelle Entwickler (Pro-Coder) kommen mit einer MXDP auf ihre Kosten. 
  • Multi-Integration: Mit einer MXDP ist die Integration von SAP, non-SAP und IoT-Systemen unkompliziert möglich. Standardisierte und konfigurierbare Schnittstellen vereinfachen oft die Anbindung an vorhandene Systeme.
  • Multi-Device:  Smartphone, Tablet, Smartwatch oder Datenbrille – Die erstellten Anwendungen können mit nahezu jedem beliebigen Gerät und Betriebssystem genutzt werden.
  • Multi-Interaktion: Auch die Interaktionsmöglichkeiten sind vielfältig. Der Nutzer kann auf Basis neuer Technologien etwa über AR, VR, 2D- oder 3D-Modelle mit der App interagieren.

Multi-Experience galt laut Gartner bereits im vergangenen Jahr als wichtiger Technologietrend. So gaben die Analysten an, dass bis 2023 mehr als 25 Prozent der mobilen Apps, fortschrittlichen Web-Apps und Conversational Apps in großen Unternehmen über eine MXDP erstellt oder ausgeführt werden.

Die Vorteile einer MXDP

MXDP ermöglichen das Management einer Anwendung über deren gesamten Lebenszyklus (Application Lifecycle Management, kurz ALM). Denn viele Bereiche in der Anwendungsentwicklung sind nicht so trivial, dass diese allein über Drag & Drop Funktionen oder One-Click-Actions abgebildet werden können. Im Gegenteil: Ein Blick hinter die Kulissen eines kompletten Anwendungslebenszyklus zeigt, dass bestimmte Aufgaben durchaus die Fähigkeiten eines professionellen Entwicklers erfordern. Durch die Abdeckung des gesamten Lebenszyklus unterstützt eine MXDP so die IT-Governance eines Unternehmens vollständig. MXDP bieten eine standardisierte Umgebung für die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen IT-Teams mit professionellen Entwicklern und den einzelnen Fachbereichen, wodurch sie den Prozess der Applikationsentwicklung und -bereitstellung optimieren. 

Auch für Citizen Developer ohne tiefgreifende IT- und Programmierkenntnisse dient eine  MXDP als praktisches Werkzeug, um selbst schnell passgenaue Apps zu erstellen, die Nutzer über verschiedene digitale Touchpoints wie Web, Mobile, Wearables, AR und VR verwenden können. Und das, mit der Wahl der richtigen Plattform, sogar im SAP-Fiori-Umfeld. Die Aufgabe der IT liegt hierbei in erster Linie in der Bereitstellung von vorgefertigten Design Templates, App-Erstellungs Assistenten oder auch Konnektoren und in der Sicherstellung, dass die Apps konform zur IT-Governance sind. Denn ohne die Unterstützung durch die IT-Abteilung in diesen Bereichen, können die Fachbereiche nur bedingt agieren. Gleichzeitig behält die IT weiterhin die Kontrolle über die App-Builder-Teams, aber auch über die erstellten Anwendungen. Eine MXDP bietet Unternehmen folglich die Flexibilität und Sicherheit bei der Applikationserstellung, die sie in dem schnelllebigen digitalen Zeitalter benötigen. 

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