Kunden, Prozessautomatisierung
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Shopfloor Digitalisierung bei Hako: Wie Low Code aus Papierlogik eine digitale Fabrik macht

4 Min. Lesezeit

Im Possehl Digital – Expert Webinar zeigen wir gemeinsam mit Hako und Possehl Digital sehr konkret, wie ein produzierendes Unternehmen seinen Shopfloor, ohne Konzernbudget und ohne IT-Mammutprojekt, digitalisiert. Im Mittelpunkt steht eine Frage, die wir in vielen Gesprächen hören: Wie kommt man von Zetteln, Excel und Insellösungen zu einer digitalen Fabrik, die jeden Tag hilft, besser zu produzieren.

Mit dabei sind Christoph Haß von Possehl Digital, Joachim Blache als Geschäftsführer von Hako und unser CRO Florian Rühl. Zusammen nehmen wir die Teilnehmenden mit in ein reales Projekt statt nur über Digitalisierungsstrategien zu sprechen.

Worum es im Webinar aus unserer Sicht geht

Ohne alle Details vorwegzunehmen, hier die Themen, die wir gemeinsam im Webinar vertiefen.

1. Die Ausgangslage im Hako Shopfloor

Zu Beginn schildert Hako sehr offen, wie der Alltag vor dem Projekt aussah. Vieles davon begegnet uns im industriellen Mittelstand immer wieder:

  • mehrere Werke mit unterschiedlichen Anforderungen

  • Medienbrüche zwischen SAP, weiteren Systemen, Excel Dateien und Papier

  • Arbeitsvorbereitung mit ausgedruckten Listen, die beim Verteilen schon veraltet sind

  • keine einheitliche, aktuelle Datengrundlage für operative und strategische Entscheidungen

Das Zielbild, das wir gemeinsam verfolgt haben: eine digitale Fabrik mit papierloser Montage, klaren Kennzahlen in Echtzeit und Arbeitsplätzen, an denen die relevanten Informationen auf einen Blick verfügbar sind.

2. Warum Hako sich für unsere Low Code Plattform entschieden hat

Possehl Digital und Hako erläutern im Webinar, welche Anforderungen an eine Plattform gestellt wurden. Wir schildern, wie wir diese Punkte abdecken:

  • Integration in SAP und weitere bestehende Systeme

  • bidirektionale Prozesse, also nicht nur Visualisierung, sondern auch Rückmeldungen in die Systeme

  • Oberflächen, die konfiguriert werden, statt sie aufwendig zu programmieren

  • ein Betriebsmodell, das ein mittelständisches Team mit begrenzten Ressourcen bewältigen kann

  • ein Kostenrahmen, der sich in einer Geschäftsführungssitzung sauber argumentieren lässt

Wie diese Kriterien im Projekt konkret zusammengeflossen sind, welche Architektur gewählt wurde und wie die ersten Schritte aussahen, zeigen wir ausführlich in der Aufzeichnung.

3. Drei Ebenen für Transparenz auf dem Shopfloor

Im nächsten Schritt zeigen wir, wie Hako den Shopfloor gemeinsam mit uns strukturiert hat. Im Webinar gehen wir im Detail auf diese drei Ebenen ein:

  • Arbeitsplatz
    Aufträge, Zeichnungen, Checklisten und Rückmeldungen laufen auf einem Endgerät zusammen. Der Werker arbeitet mit aktuellen Daten statt mit Papierständen von gestern.

  • Teamboard
    Linien und Bereiche sehen Tagesziele, Ausbringung, Qualität und weitere Kennzahlen auf einen Blick. Kennzahlen werden vom abstrakten Reporting zum gemeinsamen Referenzpunkt im Team.

  • Werkboard
    Werkleitung und Management erhalten eine Übersicht über alle Bänder und Bereiche und erkennen schnell, wo es rund läuft und wo eingegriffen werden muss.

Die gezeigten Screens und Beispiele veranschaulichen den Impact und machen deutlich, wie sich Informationsfluss und Zusammenarbeit durch die Plattform verändern.

4. Wie wir das Projekt strategisch einordnen

Im Anschluss ordnet Florian Rühl das Projekt in den größeren Kontext ein, den wir im industriellen Mittelstand aktuell fast überall sehen:

  • steigende IT Kosten bei gleichzeitig knappen Ressourcen

  • historisch gewachsene Systemlandschaften, die modernisiert und nicht komplett ausgetauscht werden sollen

  • hoher Druck, schneller zu digitalisieren, ohne Governance und Souveränität zu verlieren

Wir zeigen, wie unsere Low Code Plattform genutzt wird, um genau hier anzusetzen:

  • bestehende ERP und IT Investitionen besser nutzen

  • Prozesse Ende zu Ende zu orchestrieren

  • Fachbereiche kontrolliert in die Digitalisierung einzubinden

  • Abhängigkeit von knappen Spezialentwicklern zu reduzieren

Konkrete Effekte auf Entwicklungsaufwände und Betrieb, Benchmarks aus Projekten und Erfahrungen aus anderen Possehl Unternehmen besprechen wir im Webinar ausführlicher.

Warum sich ein Blick lohnt

Für alle, die im industriellen Umfeld Verantwortung für Produktion, IT oder digitale Transformation tragen, bietet dieses Webinar eine praxisnahe Referenz dafür, wie Low Code und eine moderne Plattformstrategie aus Papierlogik echte Transparenz machen können.

Wenn Sie beim Lesen des Blogs mehr als einmal genickt haben, ist das ein ziemlich gutes Signal: Dann sprechen wir über ähnliche Herausforderungen. Schreiben Sie uns gern und wir bringen Struktur in Ihre Digitalisierung.

Wer jetzt tiefer einsteigen möchte:

  • sieht sich die komplette Aufzeichnung an und bekommt einen unmittelbaren Einblick in den digitalen Shopfloor bei Hako

  • lädt sich die Präsentation herunter

  • bucht gleich einen Termin für einen unverbindlichen Austausch
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