Der Low-Code Ansatz

Was bedeutet eigentlich Low-Code?

Bei „Low-Code“ handelt es sich um eine Entwicklungsumgebung für Software, die einfach übersetzt auf „wenig Code“ – wenig Programmierung – basiert. Das hat zur Folge, dass Anwendungen wesentlich schneller und dadurch einfacher und kostengünstiger erstellt werden können.

Hierdurch werden Anwender ohne Programmierkenntnisse befähigt, bei der Erstellung von Unternehmensanwendungen mitzuwirken. Dies wird ermöglicht, indem wie bei einem Baukasten vorgefertigte Elemente zur Verfügung stehen, und so z.B. ein Button über einen einfachen Klick in eine Anwendung hinzugefügt werden kann. Der dazugehörige Programmcode wird im Hintergrund automatisch und standardisiert erzeugt.

Ähnlich einfach ist dank grafischer Benutzeroberfläche die Visualisierung von Prozesslogiken, Datenbankschemata, Benutzerverwaltung usw.

Was bedeutet Low-Code?

Welche Vorteile bringt Low-Code? 

Interview: The Business Debate

Wie können bestehende Geschäftsprozesse möglichst schnell, in hoher Qualität und mit so geringem Kapitaleinsatz wie möglich digitalisiert werden?

Eine wichtige Frage für Unternehmen in Zeiten der digitalen Transformation. Ein Thema, dem Christopher Bouveret und Christian Kleinschroth im Interview mit der Business Debate nachgegangen sind. Im Gespräch mit Moderator Ralph Szepanski erläutern sie die Möglichkeiten, die sich für Unternehmen hinsichtlich ihrer Digitalisierungsstrategie mit dem Einsatz von Low-Code Plattformen bieten.

The Business Debate: Low-Code Plattformen

Was ist eine Low-Code Plattform?

Mit Low-Code alleine können noch keine Anwendungen erstellt werden. Dazu benötigen Sie eine Sammlung von Tools, die jeden Entwicklungsschritt einer Applikation unterstützt. Hier spricht man üblicherweise vom Application Lifecycle. Dies bedeutet, dass eine Anwendung von den ersten Anforderungen über Konzeption, Entwicklung, Qualitätssicherung, Release, Wartung & Optimierung betrachtet und begleitet wird.

Eine Plattform ist eine Software-Entwicklungsumgebung die den kompletten Application Lifecycle abdeckt. Man spricht dann vom Application Lifecycle Management, kurz ALM. Weiterführende Informationen zum Thema ALM können Sie hier nachlesen.

Eine Low-Code Plattform ist demnach eine ALM-Software, die zugleich die Vorteile von Low-Code nutzt, um die nachhaltige wie auch schnelle Applikationserstellung zu vereinen.
Application Lifecycle Management

Vorteile einer Low-Code Plattform

Zusätzlich zu den oben genannten Vorteilen gibt es Merkmale, die eine Low-Code-Plattform ausmachen und die gegeben sein sollten.
Hierzu zählen beispielsweise:

Nicht jede Low-Code Plattform ist gleich

Low-Code-Plattformen bieten also viele Möglichkeiten. Jedoch ist Low-Code-Plattform nicht gleich Low-Code-Plattform. Auch hier gibt es große Unterschiede und verschiedene Ansätze. Bei der Auswahl der richtigen Plattform sollten Sie folgende Aspekte unbedingt beachten:

  • Flexibilität

  • Nachhaltigkeit

  • Ökonomie

Eine intensive Auseinandersetzung ist unabdingbar, um herauszufinden, welche Low-Code-Plattform die adäquate für das eigene Unternehmen und die eigenen Ziele ist! Es gibt zahlreiche Faktoren, die Sie daran hindern, die unternehmensinterne Digitalisierung in die Tat umzusetzen.

Welche Showstopper es bei der Anwendungsentwicklung gibt und wie diese von einer Low-Code Plattform gelöst werden sollten, erfahren Sie auf der folgenden Seite:

Darauf sollten Sie achten
Das bremst Sie aus bei der Applikationserstellung