Project Description

Digitales Formular

Zur Vereinfachung und Vereinheitlichung des Anfrageprozesses

1. Ausgangssituation

Der österreichische Konzern Palfinger stellt hydraulische Hebe- und Ladevorrichtungen her. Besonders bekannt sind die auf LKWs montierten Krane mit Knickarm. Diese Krane sind vollständig konfigurierbar. Der Produktkatalog bietet die unterschiedlichsten Lösungen für die unterschiedlichsten Fälle an.

Bei dem unternehmensinternen Mounting Competence Center (MCC) werden diese konfigurierbaren Produkte auf Trägerfahrzeuge gebaut. Das Fahrzeug kann von jedem denkbaren Hersteller sein. Hierfür gibt es natürlich unterschiedliche Möglichkeiten. Palfinger macht hier nicht nur den Kranaufbau, sondern auch Fahrzeugbau. Das bringt ein gewisses Maß an Engineering-Aufwand mit sich. Schließlich handelt es sich um ein recht neues Geschäftsmodell für Palfinger.

Wie so oft im Leben, lässt sich jedoch nicht alles mit allem kombinieren. Manche Wünsche schließen sich gegenseitig aus. Diese sollten bereits im Vorfeld beim Anfrageprozess ausgesiebt werden.

Aktuell werden diesbezügliche Anfragen der Händler bzw. der Vertriebler auf unterschiedlichste Weisen und Detaillierungsgrade ans Engineering MCC geschickt (per Mail, per WhatsApp, per Fax, handschriftlich etc.). So entstehen natürlich Fehler bzw. unvollständige Angaben. Dies führt zu einem hohen Abklärungsaufwand, bevor mit der Angebotserstellung begonnen werden kann.

Gebraucht wurde ein einheitliches Formular. Mit diesem sollten die dringend benötigten Mindestinformationen erfragt werden. Erst damit kann geprüft werden, ob die Anfrage technisch realisierbar ist und was sie kosten wird. Ohne diese Informationen ist der Ingenieur ständig gezwungen, beim Vertriebskollegen nachzufragen. Dieser wiederum muss die benötigten Auskünfte einzeln beim Kunden einholen. Dieser enorme Abklärungsaufwand bedeutet für Palfinger eine massive Erschwernis.

  • Palfinger AG

  • Bergheim (A)

  • 2020

  • Digitales Formular

Begeisterter Kunde

„Die Klärungszeit, um die technische Realisierbarkeit und die Kosten zu eruieren, war bisher viel zu zeitintensiv. Hierfür brauchten wir eine smarte Lösung, die uns dabei hilft, alle wichtigen Informationen einheitlich abzufragen, um den Kunden so schnell wie möglich das für sie passende Angebot zu erstellen.“

Marius Stehling, Global PALFINGER Production System & Industry 4.0 Manager

2. Herausforderung

Ursprünglich hatte man bei Palfinger überlegt, dieses Problem mit Excel-Listen anzugehen. Aufgrund der nicht ausreichenden Performanz wurde dies jedoch schnell verworfen. Alternativ wären auch bearbeitbare PDFs denkbar gewesen. Hier stellte sich jedoch das Problem, dass keine Fotos oder andere Medien-Dateien hinzugefügt werden können.

So kam man schließlich zu der Erkenntnis, dass eine Applikation, die sowohl web- als auch mobilfähig ist, die beste Lösung wäre – Simplifier.

In der aktuellen Ausbaustufe ist es so, dass man die Angebots-Daten in einer Datenbank vorliegen hat. Diese stehen für den weiteren Prozess zur Verfügung. Bei Bedarf können diese später in weiteren Systemen (z.B. in einem Auftragsmanagement-Tool) verarbeitet werden. Dies stellt den ersten Schritt für eine Lösung, die künftig größer gedacht werden kann, dar – sei es in Richtung SAP-System oder in ein selbst entwickeltes Auftrags-Management-Tool.

3. Lösung

Gewisse Applikationen sollen zudem über eine Plattform angeboten werden können. Das geht einher mit der Standardisierung der eigenen Prozesse im ERP-System. Egal, in welchem Werk in welchem Land – die Prozesse sind immer gleich. Die Apps, die das anreichern, sind ebenfalls die Gleichen.

Es wurde eine App in Form eines digitalen Formulars erstellt. Mit diesem werden aus den erhaltenen Informationen ein PDF generiert. Dieses wird über Simplifier an ein Palfinger-Postfach geschickt und als Anfrage an das Angebot gehängt.

Somit hat Palfinger zentralisiert alle Informationen, die man zur Angebotserstellung braucht.

Der Kunde wiederum kann in diesem Formular einheitlich konfigurieren, was er haben möchte. Auf Basis seiner Angaben bekommt er schließlich das für ihn passende individuelle Angebot.

„Der Detailierungsgrad unserer Anfragen waren in der Vergangenheit sehr unterschiedlich. Mit der neuen Request APP haben wir es geschafft, den Anfrageprozess weitestgehend zu standardisieren. Somit konnten wir die Dauer bis zur Angebotslegung stark reduzieren. Ein weiterer großer Vorteil der neuen APP ist meiner Meinung nach die geführte Fragestellung. Es werden alle Bereiche des Fahrzeugbaues abgefragt. Somit wird nichts versessen und der Kunde hat das Gefühl eine kompetente Beratung bekommen zu haben.“

Clemens Mayr, Projektleiter PALFINGER

4. Ergebnisse

Mit dem Resultat konnte/kann massiv an Zeit und Aufwand in puncto Informationsaufnahme und damit einhergehend bei der Angebotserstellung eingespart werden. Aufgrund der sehr einfachen Befüllung sind sowohl die Anfragen seitens der Dealer/Kunden als auch die individuellen Angebote, die Palfinger darauf basierend machen können, qualitativ wesentlich höher – und die Antwortzeit bedeutend kürzer. Das bedeutet, dass die Kunden nicht nur das exakt auf sie zugeschnittenen Angebot erhalten, sondern dieses viel schneller vorliegen haben.

Viel schneller funktioniert mit Low-Code auch die Anwendungs-Entwicklung. Dies führt wiederum zu deutlich geringeren Kosten und zu einem erheblich schnelleren Roll-Out.

In der aktuellen Ausbaustufe ist es so, dass man die Angebots-Daten in einer Datenbank hat. Diese stehen für den weiteren Prozess zur Verfügung. Bei Bedarf können diese später in weiteren Systemen (z.B. in einem Auftragsmanagement-Tool) verarbeitet werden. Dies stellt den ersten Schritt für eine Lösung, die künftig größer gedacht werden kann, dar – sei es in Richtung SAP-System oder in ein selbst entwickeltes Auftrags-Management-Tool.

Die App ist aktuell zweisprachig (Deutsch und Englisch). Für einen international agierenden Player wie Palfinger ein absolutes Muss. So können sich auch nicht-deutschsprachige Kunden ihre Wunsch-Konfigurationen bestellen.

Mit dieser App wird den Dealern/ Kunden eine digitale Lösung angeboten, die ihnen das Leben stark erleichtert.

Mehr Effizienz

Bessere Qualitätssicherung

Weniger Komplexität

5. Ausblick

Um die digitale Transformation weiter voranzutreiben, strebt Palfinger, noch stärker auf Simplifier zu setzen.

Ein langfristiges Ziel ist es in diesem Zusammenhang, dass künftig auch mit Daten zwischen verschiedenen Systemen kommuniziert wird und dass letztlich alles im SAP-System konfigurierbar ist.

Um den unternehmenseigenen internationalen Ansatz noch weiter auszuführen, ist angedacht, neben Deutsch und Englisch künftig noch weitere Sprachen (z.B. Russisch) anzubieten.

Derzeit ist die App lediglich für Desktop optimiert. Dabei soll es jedoch mittel- bis langfristig nicht bleiben. Im Sinne der Enterprise Mobility wird überlegt, den Prozess auch mobil abzubilden. Somit könnten Bestellungen noch wesentlich schneller in Auftrag gegeben werden. Aufgrund seiner Betriebssysteme- und Endgeräteunabhängigkeit bringt Simplifier dafür die idealen Voraussetzungen mit.

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